Meta verändert die Attribution von Social Media Ads

Meta passt die Attribution von Social Media Ads an. Erfahre, wie Click-Through, Engage-Through und View-Through die Kampagnenanalyse verändern.

Die Bedeutung von Social Media im digitalen Marketing wächst kontinuierlich. Laut dem World Advertising Research Center (WARC) sind soziale Netzwerke inzwischen der größte Kanal für Werbeausgaben – noch vor klassischen Suchmaschinen.
Plattformen wie Instagram, Facebook, TikTok oder YouTube entwickeln deshalb immer neue Werbeformate und Monetarisierungsmodelle. Auch Meta treibt diese Entwicklung stark voran, etwa durch neue Anzeigenformate auf Threads oder geplante Werbeplatzierungen im Updates-Tab von WhatsApp.
Parallel arbeitet der Konzern daran, die Erfolgsmessung von Kampagnen transparenter und präziser zu gestalten. Dafür hat Meta nun Änderungen an der Attribution von Anzeigen angekündigt.

Warum Attribution im Social Advertising komplex ist

Die Bewertung von Kampagnenerfolgen ist in sozialen Netzwerken besonders anspruchsvoll. Anders als bei klassischen Suchanzeigen bestehen Social Ads aus vielen verschiedenen Interaktionsmöglichkeiten.
Neben Link-Klicks spielen auch Likes, Kommentare, Shares oder Videoaufrufe eine Rolle für die Wirkung einer Anzeige. Diese Interaktionen können maßgeblich beeinflussen, ob Nutzer später eine Conversion durchführen.
Die Herausforderung besteht darin, diese unterschiedlichen Signale sinnvoll zu messen und in Attributionsmodelle zu integrieren.

Neue Attribution: Click-Through, Engage-Through und View-Through

Meta vereinfacht die Systematik der Messung und unterscheidet künftig stärker zwischen drei Formen der Attribution.
Die Click-Through-Attribution misst weiterhin klassische Link-Klicks auf Anzeigen.
Neu strukturiert wird dagegen die Attribution von Interaktionen. Die bisherige Engaged-View-Attribution wird künftig als Engage-Through-Attribution bezeichnet. Damit folgt sie der gleichen Namenslogik wie die Click-Through-Attribution.
Unter diese Kategorie fallen verschiedene Formen der Interaktion mit Anzeigen:

  • Likes
  • Kommentare
  • Shares
  • Saves
  • sowie sogenannte Engaged Views

Als Engaged View gelten Videoaufrufe von mindestens fünf Sekunden. Diese Metrik soll zeigen, wie intensiv sich Nutzer tatsächlich mit einer Anzeige beschäftigen.
Ziel der neuen Struktur ist es, die Wirkung von Social Engagement klarer zu erfassen und besser in Kampagnenanalysen einzubeziehen.

Bessere Integration in externe Analyse-Tools

Zusätzlich arbeitet Meta mit verschiedenen Third-Party-Analytics-Anbietern zusammen, darunter Northbeam und Triplewhale.
Diese Kooperation soll es ermöglichen, sowohl Klicks als auch Views in externe Attributionsmodelle zu integrieren. Werbetreibende erhalten dadurch ein umfassenderes Bild darüber, welche Interaktionen tatsächlich zum Kampagnenerfolg beitragen.
Gerade für Performance-Marketing wird diese Entwicklung zunehmend relevant. Denn viele Conversions entstehen nicht direkt nach einem Klick, sondern erst nach mehreren Interaktionen mit Anzeigen.
Durch die neue Attribution können Advertiser besser nachvollziehen, welchen Einfluss einzelne Social-Media-Signale auf Conversions und Kampagnenperformance haben.

Teste adfinity 30 Tage kostenlos!

Mehr Bewerbungen & Anfragen. Weniger Aufwand.