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Dashboards, Widgets und was die Kennzahlen bedeuten.

Kapitel 26 von 325 min LesezeitStand 26.08.2026

Berichte zeigen, was deine Anzeigen und Beiträge bewirkt haben, dieses Kapitel erklärt die Dashboards, ihre Widgets und die wichtigsten Kennzahlen.

Ein Dashboard mit vier Kennzahl-Kacheln, Diagrammen zu Follower-Entwicklung, Interaktionen und Reichweite sowie Tabellen
Ein Standard-Dashboard: Kacheln für die Summen, Diagramme für den Verlauf, Tabellen für den Vergleich.

Der Aufbau

Unter /reports liegen die Dashboards. Oben stehen, von links nach rechts:

  • Der Name des Dashboards mit einem Info-Symbol, das erklärt, wofür es gedacht ist.
  • Szenarien: gespeicherte Kombinationen von Filtern und Zeitraum, die du wieder aufrufen kannst.
  • Zeitraum auswählen: welcher Zeitabschnitt gezeigt wird.
  • Kein Vergleich: hier wählst du einen Vergleichszeitraum, siehe Filter, Vergleichszeiträume und was die Zahlen nicht sagen.
  • Stern: macht das Dashboard zu deinem Standard.
  • Funkelsymbol: lässt die KI erklären, was in den Zahlen steht.
  • Zahnrad, Teilen, Plus: Einstellungen, Kopie an Kollegen, neues Widget.

Darunter die Filter und dann das Raster der Widgets.

Die Standard-Dashboards

adfinity legt beim Einrichten eines Unternehmens sieben Dashboards an, damit die Berichte nicht leer sind. Jedes beantwortet eine andere Frage:

Dashboard Frage
Zielgruppe Wer folgt mir, und wie entwickelt sich das?
Beiträge Welche Inhalte funktionieren?
Stories Werden Stories bis zum Ende gesehen?
Community Wie schnell und wie viel antworten wir?
Anzeigen-Leistung Was kosten Ergebnisse?
Anzeigen-Zielgruppe Wen erreichen die Anzeigen wirklich?
Anzeigen-Creatives Welches Motiv zieht?

Sie sind ein Ausgangspunkt, kein Gesetz: du kannst jedes umbauen, siehe Dashboard anpassen.

Die dreizehn Arten von Widgets

adfinity kennt dreizehn Widget-Typen, und jeder beschreibt sich in der Auswahl selbst:

Typ Wofür
Kennzahl „Hebt eine einzelne Kennzahl auf einen Blick hervor."
Liniendiagramm „Zeigt den Verlauf eines Werts über die Zeit als verbundene Linie."
Flächendiagramm „Wie ein Liniendiagramm, jedoch mit gefüllter Fläche unter der Linie."
Balkendiagramm „Vergleicht Werte über Kategorien hinweg mit senkrechten Balken."
Tortendiagramm „Zeigt Anteile an einem Ganzen als proportionale Segmente."
Auswertung „Fasst gruppierte Werte in einer kompakten Tabelle zusammen."
Liste „Listet einzelne Datensätze in einer paginierten Tabelle auf."
Top-Inhalte „Rankt die Inhalte einer Datenquelle (Beiträge, Stories, Creatives) als Karten mit Vorschaubild und Kennzahlen."
Inhalte-Tabelle „Sortier- und blätterbare Tabelle der Inhalte einer Datenquelle mit Vorschaubild und Kennzahlen-Spalten."
Funnel „Zeigt gewählte Kennzahlen als Trichter-Stufen mit Conversion-Raten (z. B. Impressionen → Klicks → Leads)."
Karte „Zeigt die Ziel-Standorte deiner Anzeigen auf einer Karte."
Beste Zeit zum Veröffentlichen „Ø-Interaktionen nach Wochentag und Uhrzeit der Veröffentlichung."
Aktivitäts-Kalender „Aktivität pro Tag als Jahresraster, z. B. Beiträge, Stories, Nachrichten oder Leads."

Zwei Empfehlungen aus der Praxis. Verlauf schlägt Summe: eine einzelne Zahl sagt wenig, ihre Richtung viel; ein Liniendiagramm ist deshalb fast immer lehrreicher als eine Kennzahl. Und Auswertung gegen Liste: die Auswertung fasst zusammen (Interaktionen je Plattform), die Liste zeigt Einzelfälle (jeder Beitrag als Zeile). Wer die falsche wählt, bekommt entweder eine unlesbar lange Tabelle oder eine Zahl ohne Erklärung.

Die Kennzahlen, die man verstehen muss

Reichweite ist die Anzahl verschiedener Menschen, die etwas gesehen haben. Aufrufe (bei Anzeigen: Impressionen) zählen jede Anzeige, auch mehrfach beim selben Menschen. Reichweite 1.000 bei 3.000 Aufrufen heißt: jeder hat es dreimal gesehen.

Interaktionen fasst Likes, Kommentare, Shares und Speichern zusammen.

Engagement-Rate ist eine Verhältniszahl, und adfinity zeigt sie in zwei Varianten, weil beide gebraucht werden:

  • pro Reichweite: Interaktionen geteilt durch erreichte Menschen. Beantwortet: Wie stark reagieren die, die es sehen?
  • pro Aufruf: Interaktionen geteilt durch Aufrufe. Immer kleiner als die erste; nützlich beim Vergleich über Plattformen mit unterschiedlichem Wiedersehen.

Vergleiche nie eine Rate „pro Reichweite" mit einer „pro Aufruf". Das ist der häufigste Fehler beim Lesen von Berichten.

Completion-Rate (Stories) ist der Anteil, der eine Story bis zum Ende gesehen hat.

Was im Hintergrund passiert

Die Zahlen kommen nicht live von den Plattformen. adfinity holt sie regelmäßig und speichert sie mit, und genau das ist der Grund, warum die Berichte mehr können als die Plattformen selbst.

Denn die Plattformen geben ältere Werte irgendwann nicht mehr heraus. Weil adfinity mitschreibt, sind Vergleiche über Zeiträume möglich, die bei Meta oder TikTok längst nicht mehr abrufbar sind. Wie weit zurück die erste Befüllung reicht, hängt am Plan.

Der Preis dafür: die Zahlen von heute sind nicht endgültig. Plattformen korrigieren nach: Reichweiten steigen nachträglich, Bots werden abgezogen. Ein Wert von heute Morgen kann sich bis morgen ändern. Für Entscheidungen ist deshalb der Verlauf über Tage belastbarer als der Wert von heute.

Häufige Fragen

Warum stimmen die Zahlen nicht mit dem Werbeanzeigenmanager überein? Weil sie einen anderen Zeitpunkt und teilweise andere Definitionen zeigen. Über einen ganzen Tag gerechnet nähern sie sich an; kleine Abweichungen bleiben.

Kann ich Dashboards mit Kollegen teilen? Ja, über das Teilen-Symbol. Es verschickt eine Kopie, die Kollegin bekommt ihr eigenes Dashboard und kann es umbauen, ohne deines zu ändern.

Was macht das Funkelsymbol? Es lässt die KI die Zahlen in Worte fassen. Nützlich als zweiter Blick; die Entscheidung bleibt bei dir.

Warum ist ein Widget leer? Weil es für den gewählten Zeitraum keine Daten gibt, oder weil die Plattform diese Kennzahl nicht liefert. Welche das sind, steht im Anhang Grenzen, Limits und was noch kommt.