Eine Verbindung bringt oft mehrere Seiten und Werbekonten mit, hier legst du fest, welche davon zu diesem Unternehmen gehören und welche Kostenstelle die Ausgaben trägt.
Warum es diesen Schritt gibt
Eine Verbindung gehört zu dir, nicht zum Unternehmen. Wer in einer Agentur arbeitet oder mehrere Marken betreut, hat mit einem einzigen Meta-Zugang Zugriff auf Dutzende Seiten und Werbekonten, aber nur ein Teil davon gehört zu dem Unternehmen, in dem du gerade arbeitest.
Die Zuordnung ist die Trennlinie. Sie entscheidet, welche Seiten in der Plattform-Auswahl auftauchen, welches Werbekonto eine Anzeige bezahlt und welche Zahlen in die Berichte dieses Unternehmens einfließen.
Werbekonten und Seiten
Unter /settings/connections liegt Social Media Accounts, „Hier kannst du bestehende Verknüpfungen deiner Werbekonten und Seiten mit deinem Unternehmen verwalten". Darunter die Überschrift Social Media Accounts verwalten und eine Tabelle mit vier Spalten: Plattform, Status, Werbekonten und Seiten / Kanäle.
Die Zeilen
Es gibt zehn Zeilen, und die Aufteilung ist nicht willkürlich: sie folgt den Verbindungen, nicht den Marken. Wo eine Plattform zwei Verbindungen hat, hat sie auch zwei Zeilen.
| Zeile | Was du zuweist |
|---|---|
| Facebook Verbindung | Werbekonten und Facebook-Seiten |
| TikTok Verbindung | Werbekonten und TikTok-Seiten für Anzeigen |
| TikTok Posts | „den Kanal für organische Veröffentlichung im Post-Planer" |
| LinkedIn Ads | LinkedIn-Werbekonten |
| LinkedIn Posts | LinkedIn-Seiten, in der App Organisationen genannt |
| Threads Verbindung | das Threads-Profil für den Post-Planer |
| Instagram Verbindung | das Instagram-Profil für den Post-Planer |
| YouTube Verbindung | den YouTube-Kanal für den Post-Planer |
| Google Business Profile | „Standorte für Beiträge und Bewertungsmanagement" |
Die Spalte Status trägt je Zeile Verbunden oder Nicht verbunden. Im nicht verbundenen Fall gibt es nichts zuzuweisen, stattdessen steht dort In den Profil-Einstellungen verbinden →; der Weg dorthin steht in Konten verbinden.
Die beiden anderen Spalten zeigen, was schon zugewiesen ist, mit Zähler: Freigegebene Werbekonten (3), Freigegebene Seiten (5), bei reinen Post-Kanälen Freigegebene Post-Kanäle (1). Ist nichts zugewiesen, steht dort Noch keine Werbekonten zugewiesen., Noch keine Seiten zugewiesen. beziehungsweise Noch kein Post-Kanal zugewiesen.
Zuweisen
Das Stift-Symbol (Seiten / Kanäle verwalten) öffnet ein Fenster, dessen Titel den Namen deines Unternehmens trägt, etwa Facebook Seiten für Cup O' Cake freigeben. Darin eine Mehrfachauswahl (Auswählen …, ohne Einträge: Keine Einträge verfügbar), Abbrechen und Speichern. Danach bestätigt adfinity, etwa Facebook Seiten erfolgreich aktualisiert.
Der Text im Fenster sagt jeweils den Zweck, und er unterscheidet sich zwischen Anzeigen und Beiträgen:
- Werbekonten: „Gib hier die Werbekonten frei, über die du Anzeigenschaltungen erlauben möchtest."
- LinkedIn-Seiten: „Gib hier die LinkedIn Organisationen frei, über die du Beiträge im Post-Planer veröffentlichen möchtest."
- TikTok-Post-Kanal: „Wähle den TikTok-Kanal, über den Beiträge aus dem Post-Planer veröffentlicht werden sollen (Content Posting API)."
Die Zuordnung ist jederzeit änderbar; sie wirkt nach vorn und lässt bereits gesendete Anzeigen unberührt.
Zwei Dinge, die aufhalten können
Das Verbindungslimit. Wie viele Seiten und Konten du zuweisen darfst, hängt am Plan. Ist die Grenze erreicht: „Verbindungslimit deines Plans erreicht. Bitte upgrade deinen Plan, um weitere Verbindungen hinzuzufügen." Die Zahlen je Plan stehen in Grenzen, Limits und was noch kommt.
Fehlende Berechtigungen. Bei Threads und YouTube kann eine Zeile trotz bestehender Verbindung Neu verbinden nötig anzeigen. Der Grund steht dabei, und er ist konkret: „Threads-Verbindung erteilt nicht alle benötigten Berechtigungen. Bitte neu verbinden, damit Replies, Mentions und Insights funktionieren." beziehungsweise bei YouTube „… damit Auswertungen und Kommentar-Moderation funktionieren." Dazu nennt adfinity die fehlenden Berechtigungen beim Namen und bietet Threads-Konto neu verbinden an.
Das passiert typischerweise, wenn eine Verbindung älter ist als eine hinzugekommene Funktion. Neu verbinden kostet nichts außer einem Klick durch die Anmeldung, und die Zuordnung bleibt erhalten.
Kostenstellen
Kostenstellen sind ein reines Ordnungswerkzeug für die interne Zuordnung von Werbeausgaben. Du pflegst sie unter /settings/costcenters; jede hat einen Namen und optional eine Individuelle ID, mit der sie zu deiner Buchhaltung passt.
Beim Anlegen einer Anzeige wählst du die Kostenstelle in der Zusammenfassung. In den Auswertungen kannst du danach filtern, praktisch, wenn mehrere Abteilungen oder Kunden aus demselben Werbekonto bezahlen.
Kostenstellen ändern nichts an der Abrechnung bei der Plattform. Die Rechnung kommt weiterhin für das Werbekonto als Ganzes.
Was im Hintergrund passiert
Fast alles in adfinity gehört zu einem Unternehmen: Seiten, Werbekonten, Anzeigen, Beiträge, Berichte. Produktkataloge und Produkte sind die Ausnahme: sie hängen an deiner Verbindung, also an dir, nicht am Unternehmen.
Der Grund liegt in der Berechtigung: Kataloge liest adfinity mit deinem Meta-Zugang, und der ist deiner. Wer mehrere Unternehmen betreut, sieht deshalb nach einem Wechsel dieselben Kataloge. Das ist bewusst so und kein Anzeigefehler, überraschend ist es trotzdem, deshalb steht es hier.
Häufige Fragen
Ich habe eine Seite zugeordnet, sie erscheint aber nicht im Post Planner. Prüfe zwei Dinge: ob der Abgleich schon durchgelaufen ist (er braucht nach dem Verbinden ein paar Minuten) und ob die Seite die richtige Kategorie hat, eine Facebook-Seite ohne verknüpftes Instagram-Profil bietet kein Instagram an.
Kann ich eine Zuordnung wieder entfernen? Ja, durch Abhaken und Speichern. Vergangene Anzeigen, Beiträge und Zahlen bleiben erhalten; neue Beiträge lassen sich für diese Seite nicht mehr planen.
Was passiert, wenn ich das Werbekonto einer laufenden Anzeige abwähle? Die laufende Anzeige bleibt bei der Plattform aktiv, adfinity hat sie dort angelegt. Du kannst sie aber nicht mehr aus adfinity heraus verwalten, bis das Konto wieder zugeordnet ist.
Muss ich Kostenstellen benutzen? Nein. Sie sind optional und nur dann sinnvoll, wenn du Ausgaben intern aufteilen musst.