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Anzeigen erstellen

Varianten, Medien und Vorschau

Die Schritte 5 und 6: wohin der Klick führt und wie die Anzeige aussieht.

Kapitel 11 von 3211 min LesezeitStand 18.09.2026

In Schritt 5 legst du fest, wohin ein Klick führt und worauf Meta optimiert, in Schritt 6 entsteht die Anzeige selbst. Schritt 6 ist der einzige, den du mehrfach ausfüllst, einmal je Variante.

Schritt 5: Ziel

Der Untertitel sagt, worum es geht: „Lege fest, wohin Nutzer nach dem Tippen auf deine Anzeige gelangen." Der Schritt baut sich in bis zu fünf Blöcken auf, und welche erscheinen, entscheidet das Kampagnenobjektiv.

Konversionsort

Eine Leiste mit den möglichen Zielen („Wohin Nutzer gehen oder wo sie konvertieren sollen."). Je Objektiv steht dort eine andere Auswahl, etwa Website, In deiner Anzeige, Instant Forms, Website und Instant Forms, Messaging-Apps oder Instagram- oder Facebook-Profil.

Der Konversionsort ist die zweite große Weiche nach dem Objektiv: er entscheidet über die Leistungsziele darunter und darüber, welche Felder überhaupt erscheinen.

Engagement-Typ

Nur bei Engagement: ein Feld mit Video-Ansichten oder Post-Engagement, erklärt als „Optimierung für Video-Ansichten in deiner Anzeige oder für Post-Engagement (Likes, Kommentare, Shares)."

Die Wahl hat zwei sichtbare Folgen: sie ändert die Liste der Leistungsziele, und bei Video-Ansichten verlangt Schritt 6 ein Video. Wählst du dort einen bestehenden Beitrag ohne Video, warnt adfinity: „Dein Engagement-Typ ist Video Ansichten, wähle bitte einen Video-Beitrag."

Leistungsziel

Leistungsziel („Wofür Meta in der Anzeigengruppe optimieren soll.") ist das, worauf Meta die Auslieferung ausrichtet. Was zur Auswahl steht, kommt aus der Regeltabelle und ist nach Objektiv, Budgetart, Gebotsstrategie und Konversionsort gefiltert, deshalb sind es meist nur zwei bis fünf Einträge. Beispiele: Reichweite, Impressionen, Ad-Recall, Landing-Page-Aufrufe, Link-Klicks, 2-Sek-Videoaufrufe, ThruPlay, Leads, Conversions.

Das Leistungsziel ist die Angabe, die am häufigsten unterschätzt wird. Zwei Anzeigen mit identischem Budget und identischer Zielgruppe liefern völlig unterschiedliche Zahlen, wenn eine auf Reichweite und die andere auf Link-Klicks optimiert.

Produktpalette

Nur bei Sales mit aktivierten Katalog-Anzeigen: Produktpalette mit der Vorauswahl Alle Produkte (Standard). Sind keine synchronisiert, steht dort „Für diesen Katalog wurden noch keine Produktpaletten synchronisiert."

Pixel und Conversion-Event

Verlangt die Kombination eine Conversion-Messung, erscheinen zwei Felder:

  • Pixel / Dataset, mit Kein Pixel auswählen als erster Möglichkeit.
  • Conversion-Event, das Ereignis, das als Erfolg zählt. Zur Auswahl stehen die Ereignisse, die adfinity für dieses Pixel gefunden hat, darunter Kauf, In den Warenkorb, Bezahlvorgang gestartet, Zahlungsinformationen hinzugefügt, Registrierung abgeschlossen, Inhalt angesehen, Zur Wunschliste hinzugefügt, Suche, Abonnement, Testversion gestartet, Spende, Kontakt, Produkt anpassen, Standort finden, Termin vereinbaren und Bewerbung abgeschickt.

Zwei Hinweise können dazukommen, und beide sind wichtig:

  • „Für diesen Pixel wurden noch keine Events gefunden. Synchronisiere Pixel für dieses Werbekonto oder wähle einen anderen Pixel."
  • „Deine Anzeige wird möglicherweise nicht für Conversions optimiert, weil dieses Event seit mehr als 7 Tagen nicht mehr von deinem Pixel empfangen wurde." Das ist die häufigste stille Ursache für eine Anzeige, die läuft und nichts meldet.

Bei Katalog-Anzeigen ohne verbundenes Pixel warnt adfinity unter der Überschrift Anzeigengruppe meldet keine Conversions: „Dieser Katalog ist mit keinem Pixel verbunden. Verbinde in Meta ein Pixel mit dem Katalog, um Conversions zu erfassen."

Das Ziel auf der Anzeige

Je Konversionsort kommt genau ein Block auf Anzeigenebene dazu:

Website URL: ein Eingabefeld, das adfinity prüft. Beim Verlassen des Feldes versucht die Anwendung, die Adresse zu erreichen, und zeigt ein grünes Häkchen oder ein rotes Kreuz; bei einem Kreuz steht daneben „Deine Website konnte nicht erreicht werden". Das ist kein Grund, nicht weitermachen zu können, aber ein sehr guter Grund, die Adresse noch einmal zu lesen.

Leadformular: eine Auswahl der aktiven Instant Forms deiner Seite. Ohne gewählte Seite steht dort „Wähle zuerst eine Facebook-Seite. Leadformulare werden über diese Seite aus Meta geladen.", ohne Formulare „Für diese Seite gibt es keine aktiven Leadformulare. Lege Formulare in Meta unter Instant Forms an oder synchronisiere sie." Formulare selbst entstehen bei Meta, nicht in adfinity; die Einsendungen landen später als Lead in adfinity, siehe Leads und Pipeline.

Messaging-Apps: kein Feld, nur ein Hinweis, „Für Messaging-Apps gibt es keine Ziel-URL, Meta öffnet stattdessen direkt einen Chat." und dazu, mit welcher Seite: „Klicks öffnen einen Chat mit deiner Seite …"

Instagram- oder Facebook-Profil: ebenfalls nur ein Hinweis, „Diese Kampagne optimiert für Besuche deines Instagram-Profils und/oder deiner Facebook-Seite. Eine Website-URL ist in diesem Schritt nicht nötig; das Creative nutzt die Seiten-URL."

Tracking

Unabhängig vom Konversionsort steht unten der Abschnitt Tracking („Optionale Tracking-Einstellungen für Website- und Offline-Events.") hinter einem Zahnrad, mit zwei Feldern: Website Events (ein Pixel) und Offline Events (mehrere möglich). Das ist die Messung auf Anzeigenebene, getrennt von der Optimierung auf Anzeigengruppenebene.

Schritt 6: Gestaltung

Hier entsteht die Anzeige. Der Schritt hat zwei Teile: die Platzierungen, die für alle Varianten gelten, und darunter die Gestaltung je Variante.

Platzierungen & Darstellung

Der Abschnitt Platzierungen & Darstellung („Optionale Einstellungen zu Platzierungen und Creative-Darstellung.") trägt eine Marke mit dem aktuellen Zustand, Advantage+ Placement aktiv oder Manuelle Platzierungen, und dahinter das Zahnrad.

Advantage+ Placement ist ein Schalter, und die Erklärung im Fenster sagt auch den Nachteil: „Advantage+ Placement optimiert automatisch die Ausspielung von Anzeigen über alle Meta-Platzierungen. Das System wählt in Echtzeit die leistungsstärksten Plätze und nutzt aus den ausgewählten Creatives jeweils das Bild, das am besten zur Platzierung passt. So steigt die Reichweite, die Kosten sinken und Kampagnen erzielen effizientere, datengetriebene Ergebnisse, ohne manuellen Aufwand. Hierbei kann es allerdings vorkommen, dass Feed Creatives in Story Platzierungen genutzt werden - wenn diese dort bessere Ergebnisse erzielen."

Schaltest du ihn aus, klappt darunter Platzierungen manuell auswählen auf, mit den Plattformen Facebook, Instagram, Audience Network, Messenger und Threads und darunter den einzelnen Plätzen, etwa News Feed, Video-Feeds, Suche, Rechte Spalte, Marketplace, Story, Facebook Reels, Profil-Feed, Entdecken, Reels, Gesponserte Nachrichten oder Threads-Stream.

Kann dein Unternehmen die Platzierungen zentral festlegen, ist die Auswahl gesperrt: „Die individuelle Konfiguration der Anzeigen-Platzierungen wurden von dem Unternehmens-Admin festgelegt und gesperrt."

Die Varianten-Leiste

Über der Gestaltung steht eine Leiste mit Variante 1, Variante 2 und so weiter, plus Variante hinzufügen. Eine bereits veröffentlichte Variante trägt ein Schloss und den Hinweis „Diese Anzeige ist bereits live und kann nicht mehr bearbeitet werden." Ab zwei Varianten gibt es unten Diese Variation löschen, mit Rückfrage.

Der Wechsel zwischen Varianten speichert die aktuelle zuerst. Fehlt in ihr ein Pflichtfeld, bleibt du stehen und adfinity sagt es: „Die Variante konnte nicht gewechselt werden, bitte zuerst die markierten Pflichtfelder ausfüllen."

Anzeigen-Inhalt

Überschrift Anzeigen-Inhalt, darunter „Wähle Bilder oder Videos aus, die in deiner Anzeige erscheinen sollen". Zwei Reiter:

Eigenes Creative ist der Normalfall: zwei Flächen nebeneinander.

  • Feed, über Feed Creative auswählen aus der Mediathek. Ein Feed-Creative ist Pflicht („Ein Feed-Creative ist erforderlich.").
  • Story, über Story Creative auswählen, freiwillig. Ohne eigenes Story-Creative läuft in Story-Platzierungen das Feed-Bild, oft schlecht zugeschnitten.

Unter dem Story-Bild liegt eine Leiste Keine Safe Zone · Story Safe Zone · Reels Safe Zone. Sie legt eine gelbe Maske über die Bereiche, die die Plattform mit ihren eigenen Bedienelementen überdeckt. Die Werte kommen aus den in adfinity hinterlegten Vorgaben:

Auswahl Überdeckt
Story Safe Zone oben 14 %, unten 20 %, links und rechts je 6 %
Reels Safe Zone oben 14 %, unten 35 %, links und rechts je 6 %, plus eine Stufe unten rechts (21 % breit, 40 % hoch) für die Symbolspalte

Was innerhalb der gelben Fläche liegt, ist im Ernstfall nicht lesbar. Das ist die schnellste Prüfung überhaupt und ersparte Nacharbeit an sonst brauchbaren Motiven.

Bestehender Beitrag ist der zweite Reiter. Er erscheint überall dort, wo Meta einen Beitrag als Anzeige annimmt: bei Interaktionen mit dem Konversionsort in der Anzeige, bei Traffic, Sales und Leads mit dem Konversionsort Website, und bei Bekanntheit. Nicht bei Instant Forms, denn ein Beitrag bringt kein Formular mit.

Über Bestehenden Beitrag auswählen wählst du einen bereits veröffentlichten organischen Beitrag; danach zeigt adfinity ihn mit Vorschaubild, Plattform, Datum und Textanfang, dazu Ändern und Entfernen und den Hinweis „Der Beitrag selbst wird beworben. Anzeigentext & Medien stammen aus dem Beitrag." Der Anzeigentext ist dann nur noch lesbar.

Der Call-to-Action-Block verschwindet — außer beim Konversionsort Website. Dann bleibt die Auswahl Button stehen, beschriftet mit „Beschriftung des Buttons, der von deinem Beitrag auf die Website führt". Das Feld CTA Text bleibt in jedem Fall weg: Die fette Zeile unter dem Bild gehört zum Creative, und das Creative ist hier der Beitrag.

Text

Überschrift Text, darunter „Definiere den Anzeigentext oder wähle aus einer Vorlage".

  • Unternehmensvorlagen, eine Auswahl gespeicherter Texte, sofern dein Unternehmen welche hat. Ein Klick füllt das Textfeld.
  • Das Textfeld selbst (Anzeigentext eingeben).
  • Darunter rechts die KI-Textoptimierung, die aus deinem Text einen besseren Vorschlag macht. Wie gut sie passt, hängt an Marke und Zielgruppe.

Call to Action

Rechts daneben Call to Action, „Lege eine Call to Action für deine Anzeige fest", mit zwei Feldern:

  • Button, die Beschriftung des Knopfes. Welche zur Auswahl stehen, hängt am Objektiv und am Konversionsort; typisch sind Mehr erfahren, Jetzt bewerben, Nachricht senden, Profil ansehen, Jetzt kaufen, Registrieren, Jetzt buchen, Angebot erhalten oder Kein Button.
  • CTA Text, die fette Zeile unter dem Bild. Ist dein Anzeigentext länger als 100 Zeichen, erscheint im Feld ein Funken-Symbol: „Die KI verwendet deinen Anzeigentext, um einen passenden Anzeigentitel zu generieren".

Textlängen

adfinity kennt die Vorgaben je Plattform und Format und warnt, wenn du darüber liegst. Für Facebook-Feed-Anzeigen gilt:

Feld Vorgabe Empfehlung
Text höchstens 220 Zeichen 150 Zeichen, mindestens 50
CTA Text höchstens 27 Zeichen keine
Beschriftung des Knopfes 20 Zeichen keine

Geprüft wird gegen das Feed-Format, weil dort der Text am längsten sein darf. Für Story- und Reels-Platzierungen sind die Vorgaben enger: 125 Zeichen Text und 40 Zeichen Überschrift. Wer Feed und Story mit demselben Text fährt, sollte sich also an den 125 orientieren, auch wenn adfinity erst ab 220 warnt.

Varianten sinnvoll bauen

Eine Variante ist nur dann aussagekräftig, wenn sie sich in einer Sache unterscheidet. Zwei brauchbare Muster:

  • Gleicher Text, andere Bilder: beantwortet die Frage, welches Motiv zieht.
  • Gleiches Bild, andere Texte: beantwortet die Frage, welche Ansprache zieht.

Ändere beides gleichzeitig, weißt du hinterher nicht, woran der Unterschied lag.

Alle Varianten teilen Zeitraum, Zielgruppe und Budget. Meta verschiebt das Geld auf die Variante, die besser läuft, das ist der Sinn der Übung und der Grund, nicht mehr als drei bis vier gleichzeitig zu testen: bei mehr bekommt keine genug Auslieferung für eine belastbare Aussage.

Die Vorschau

Die Vorschau steht nicht in Schritt 6, sondern in Schritt 7, dort rechts neben der Zusammenfassung und bei mehreren Varianten mit einer eigenen Leiste je Variante. Sie zeigt Seiten-Identität, den Vermerk Gesponsert, den Text, das Feed-Bild und den Knopf.

Sie ist eine Annäherung, keine Garantie: die Plattformen ändern ihre Darstellung, und je Platzierung (Feed, Story, Reels) schneiden sie unterschiedlich zu. Prüfe deshalb vor allem, ob Text und wichtige Bildinhalte auch im engsten Format noch lesbar sind, und nutze dafür die Safe-Zone-Maske in Schritt 6.

Häufige Fragen

Kann ich Text von der KI schreiben lassen? Ja, über die Textoptimierung unter dem Textfeld und, für den CTA Text, über das Funken-Symbol im Feld. Beides arbeitet mit deinem vorhandenen Text, nicht aus dem Nichts.

Kann ich ein Karussell mit mehreren Bildern bauen? Im Facebook-Anzeigen-Editor nicht. Er kennt genau zwei Plätze, ein Feed-Creative und ein optionales Story-Creative. Mehrere Bilder in einem Beitrag gibt es im Post-Planer, siehe Post anlegen, und bei Sales-Kampagnen über Katalog-Anzeigen als Slideshow.

Muss ich ein Story-Creative hinterlegen? Nein, aber es lohnt fast immer. Ohne eigenes Story-Format läuft dein Feed-Bild in Story-Platzierungen, und dort ist es entweder beschnitten oder von Bedienelementen überdeckt.

Warum sehe ich den Reiter „Bestehender Beitrag" nicht? Weil dein Konversionsort keinen Beitrag trägt. Bei Instant Forms geht es nicht, dort verlangt Meta ein Formular im Creative; bei Messaging-Zielen und beim Profil ebenso wenig. Wechselst du auf Website oder auf Interaktionen in der Anzeige, ist der Reiter wieder da.

Muss jede Variante ein eigenes Bild haben? Nein. Du kannst dasselbe Bild mit unterschiedlichen Texten testen, oft ist das der aufschlussreichere Test.

Warum ist mein Anzeigentext nicht bearbeitbar? Entweder bewirbst du einen bestehenden Beitrag, dann kommt der Text aus dem Beitrag, oder die Variante ist bereits live, oder du buchst aus einer Vorlage, die den Text vorgibt.